Mein Blog: Mein Leben nach dem Erwachen

Reiners Blog

Anfang 2010, kurze Zeit nach meinem Erwachen, habe ich begonnen, einen Blog zu schreiben. Und wie das so ist nach der Erleuchtung, kamen zuerst alle Themen hoch, die noch da waren, denn das musste alles weg. Man kann nichts Altes mitnehmen in das neue Leben. In den ersten Monaten 2010 findest du also viele Einträge, die dir zeigen, wie ich mit dem Hochkommen dieser Themen umgegangen bin. Ich mag diese Texte besonders.

Insgesamt gibt es seit damals weit über 100 Einträge, die sehr viel Inspiration für dich beinhalten können. Das Alter der Einträge spielt überhaupt keine Rolle. Du findest für dich passende Texte aus 2010 genauso wie aus 2018 und den Jahren dazwischen. Die Art der Einträge ist sehr unterschiedlich: Selbstentwicklung, lehrend, stimmungsvoll, freudvoll, verärgert … eben alles, was ein menschliches Wesen zu bieten hat.

In ein paar Texten befasse ich mich mit Dingen im Außen, ich schaue auf das Weltgeschehen. Diese Einträge findest du unter dem Menüpunkt Welt.

Ich lade dich ein zum Stöbern!

Herzensöffnung

Irgendwann letzte Woche lag ich nachts im Bett und dachte an Geld und die Zukunft. Eine Kombination, die immer in dieser Form auftritt. Geld und Gegenwart geht eigentlich nicht, denn in der Gegenwart ist immer alles in Ordnung. Mit anderen Worten, ich dachte mit Sorgen in die Zukunft, dass ich eventuell bis wahrscheinlich kein Geld mehr haben würde. Dieses Wahrscheinlich tritt auch nur in meinen Gedanken auf, denn tatsächlich ist ja dann immer Geld da.

Manchmal antworte ich nicht

Manchmal sagen oder schreiben mir Menschen etwas, und ich antworte nicht. Manchmal passiert das öfter hintereinander. Ich bekomme vielleicht zwei, drei Mails oder Chat-Nachrichten, und ich antworte zwei, drei Mal hintereinander nicht. Manchmal bekomme ich sehr, sehr lange E-Mails, die unbeantwortet bleiben. Ich habe gehört, dass das auf manche Menschen überheblich oder so ähnlich wirkt. Irgendwie unnahbar, als ob ich mich selbst auf ein Podest stellen würde. Zumindest wirkt es herzlos.

Mein Verständnis von Licht und Dunkel

Vor kurzem habe ich ja über Licht und Dunkel geschrieben und damit die gängige duale Auffassung der Begriffe angesprochen. Licht ist göttlich, schön, gut usw., Dunkel ist menschlich, hässlich und schlecht. Gestern ist mir eingefallen, dass ich ja auch ein Verständnis von Licht und Dunkel habe, das aber nichts mit Dualität zu tun hat.

Meine Leichtigkeit

Es kommt immer wieder vor, dass mir Menschen sagen, dass sich bei mir alles so leicht anhört. Stärker und bedeutender noch, dass sich bei mir alles so leicht anfühlt. Wie ich mein Leben lebe, wie ich bis hierher gekommen bin, wo sich der Weg dahin ganz allgemein doch gar nicht so leicht anhört. Aber bei mir scheint es mit Leichtigkeit gegangen zu sein.

Dualität, Licht und Dunkel usw.

OK, seit Stunden funktioniert alles, was mit Video zu tun hat, praktisch nicht. Ob auf YouTube oder am Leuchtturm. Also schreibe ich einen Blog. Mir geht ohnehin schon den ganzen Tag das Ding mit der Dualität im Kopf herum, es passt auch sehr gut zu meinem letzten Blog, schließt eigentlich daran an. Natürlich schreibe ich nicht über die ganze Dualität, das wäre zu lang, es ist ein Ausschnitt davon, den ich zum Ausdruck bringen will.

Akzeptieren, annehmen, hinnehmen

Einen großen Teil des letzten Jahres war ich immer wieder (nicht immer!) mit dem Thema Akzeptieren befasst. Es kam auf verschiedene Arten aus verschiedenen Richtungen zu mir. Im Grünhexenland erlebte ich Akzeptanz, genauso, wie ich sie auch geübt hatte. Das war die schöne Seite des Themas. Eine Seite, die mich nachdenklich und zweifelnd stimmte, war, dass ich eine Reihe von Menschen erlebte, die sich dem Akzeptieren hingaben, die förmlich jeden Bullshit in ihrem Leben hingebungsvoll akzeptierten. Oder zu akzeptieren versuchten.

Im Nachhinein betrachtet

Spirituelle Menschen kennen die Aussage, dass alles so leicht sei. Das Leben umstellen, die gegenwärtige Situation ändern, sich etwas erschaffen, etwas Altes, Unerwünschtes wieder ent-schaffen usw. Alles ist angeblich so leicht, so einfach. Man braucht nur wählen und/oder den Leicht-Knopf drücken. Viele Medien channeln solche Informationen, viele Engel und Meister sagen solche Dinge.

Das Lied vom Tod

Ich bezeichne meinen Körper gerne als Standard für mich und mein Leben. Oder besser gesagt, mein Verhältnis zu meinem Körper. Ihm gegenüber habe ich 100%iges Vertrauen, was auch passiert. Da können mir Ärzte, Ernährungswissenschaftler und andere Experten erzählen, was sie wollen. Das prallt einfach an mir ab. Ich wurde von Ärzten schon als verantwortungsloser Trottel bezeichnet, das beirrt mich nicht. Es fällt mir auch leicht, die Stimme meines Körpers zu hören und ihr zu folgen. Wenn ich monatelang Heißhunger auf süße Naschereien habe, dann esse ich sie.

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