Tief ergriffen und wahrhaft göttlich

Ich bin gerade dabei, mein Buch zu überarbeiten, damit die ersten Bestellungen auch wirklich am Wochenende ausgeliefert werden können. Und natürlich auch, damit es einfach fertig ist.

Bei dieser Arbeit habe ich soeben meine Tagebuchaufzeichnungen gelesen, die mich zu meinem Erwachen geführt haben und die vollständig im zweiten Kapitel zu lesen sind. Ich habe diesen Text schon x Mal gelesen, und jedes Mal wieder ist mein Empfinden dasselbe. Ich bin so tief ergriffen, dass die Worte tief ergriffen bei weitem nicht ausreichen, um meine Ergriffenheit zu beschreiben. Jedes Mal wieder verliebe ich mich aufs Neue in mich selbst. Jedes Mal wieder stehe ich fast fassungslos meiner göttlichen Weisheit gegenüber.

Jedes Mal wieder erlebe ich aufs Neue, wie plötzlich – endlich! – jede Täuschung von mir abfällt, ich endlich klar sehe, und im Abfallen der Täuschungen meine wahre Größe ungehindert hervor tritt. Es ist unbeschreiblich, überwältigend, befreiend, und es macht mich demütig. Demütig vor mir selbst. Es ist wahrlich eine Revolution, nicht weniger.

Ich hoffe inständig, dass jeder Leser zumindest einen Teil dessen, was ich da aufgeschrieben habe, für sich selbst miterleben kann. Ich wünsche jedem diese Revolution.

Beitrag des Moments

Seit einiger Zeit erlebe ich häufiger eine Ebene von mir, sodass ich heute einmal darüber schreiben möchte, obwohl mir hier Worte äußerst unzulänglich vorkommen. Es ist eine tiefe Ebene in mir, und ich erlebe sie während des Schlafens. Am deutlichsten kann ich sie im Übergang vom Schlaf zum Wachzustand erfahren, weil ich da schon Verbindung zu meinem Wachbewusstsein habe und trotzdem noch die Dimensionen des Traumzustandes erleben kann. Mittlerweile kann ich diesen Zustand schon ziemlich lange halten, manchmal sogar mehrere Stunden.