Meine Erfahrung mit meiner Arbeit

Reiners Blog

Ich möchte einmal meine Erfahrungen teilen, die ich im Lauf der Jahre mit erwachenden Menschen gemacht habe. Denn du, lieber Besucher, siehst nie die Schönheit und Perfektion dessen, was du tust. In der Regel siehst du kleine Ausschnitte, die sich wie Probleme anfühlen. Ich aber sehe das gesamte Bild, das von dir, wenn du dich an mich wendest, und das von allen Erwachenden. Ich sehe die Schönheit und die Perfektion, wie die aufgestiegenen Meister von der anderen Seite. Und ich möchte dir einmal einen Einblick in meine Perspektive gewähren.

Ich arbeite nun seit zehn Jahren mit erwachenden Menschen, mit einer Unterbrechung von dreieinhalb Jahren, der Zeit meines großen Rückzugs. Ich habe unzählige Erwachende kennengelernt. Ich weiß nicht, wie viele es sind, jede Schätzung würde daneben liegen. Gut, es sind weniger als tausend, aber ich weiß wirklich nicht, wie viele Hundert es waren. Ich habe tausende oder zigtausende E-Mails erhalten und unzählige Gespräche geführt. Ich habe hunderte persönliche Geschichten über den individuellen Weg des Erwachens gehört und gelesen.

Am Anfang war ich ganz alleine als Erwachter oder Erleuchteter, dann gab es einen anderen Menschen. Im Lauf der letzten drei Jahre sind dann doch einige Erleuchtete dazu gekommen. Sie werden mehr, ihre Zahl steigt progressiv.

Der jüngste, von dem ich weiß, war 18 Jahre alt. Die ältesten deutlich über 60. Dazwischen gibt es alle Altersstufen. Die Mehrheit der Erwachenden, die ich kenne, ist körperlich gesund – bis auf die üblichen Symptome, die jeder Erwachende erlebt. Ich habe aber auch mit kranken und behinderten Menschen gearbeitet. Meistens geht es bei den Gesprächen um die üblichen Probleme des Erwachens, also um das Herausschälen aus dem alten Bewusstsein, das Loslassen eingefahrener Muster, um Ängste, Festhalten uns Loslassen, um das schrittweise Entdecken des eigenen, wahren Selbsts. Kurzum, um alles, was man auf dem Weg von der Raupe zum Schmetterling so erfährt und durchmacht. Aber Menschen wenden sich auch mit den drei großen menschlichen Problemen an mich, Beziehungen, Geld und Gesundheit.

Die Menschen, die zu mir finden, kommen aus allen spirituellen Richtungen. Von Shaumbra bis Zen, von New Age bis Advaita Vedanta, von Esoterik bis Yoga. In der Regel kommen sie dann zu mir, wenn sie beginnen, sich von ihren gewohnten Lehren, Gruppen, Meistern und Gurus loszulösen. Das ist nämlich der einzige Weg zur Erleuchtung. Viele, die sich an mich wenden, waren nie Teil einer Gruppe, sondern haben sich ihren ganzen Weg lang nur auf sich selbst verlassen.

Mit anderen Worten, es ist die Crème de la Crème, die sich hier versammelt. Ich rede von dir, ja genau von dir. Du bist Teil eines sehr exquisiten Bewusstseins.

Ich freue mich. laugh Genau das habe ich gewollt, und genau das habe ich bekommen. Ich wollte mich nicht an eine bestimmte Gruppe wenden, denn Erleuchtung ist keine Frage von Gruppenzugehörigkeit. Das Gegenteil ist der Fall. Nichts könnte individueller sein als Erwachen und Erleuchtung. Was soll man da mit einer Gruppe? Die bildet ja wieder ihr eigenes Massenbewusstsein, und genau aus dem muss jeder Erwachende raus.

Und ich möchte bei dieser Gelegenheit den Shaumbra- und Advaia-Jüngern etwas ins Stammbuch schreiben. Ihr tut nämlich mit Vorliebe so, als ob es Erleuchtung nur bei euch gäbe und wähnt euch im Besitz der einzigen Wahrheit. Und das ist der gröbste Unfug, den ich mir im Zusammenhang mit Erwachen überhaupt nur vorstellen kann.

Aber zurück zu meinen Erfahrungen. Es gibt also nichts, was ich nicht kenne. Es ist noch nicht lange her, dass mir das aufgefallen ist. wink Und jetzt sehe ich, welch unglaublicher Reichtum das ist. Und ganz besonders freue ich mich, dass gelegentlich auch ein sogenanntes Neues Kind zu mir findet. Das sind Seelen, die so circa ab dem Jahr 2000 verstärkt auf der Erde inkarniert sind. Die ältesten von ihnen sind also heute so um die 20 Jahre alt. Sie haben von Anbeginn die totale Klarheit und sind absolut resistent gegenüber dem Unsinn, den die Menschheit sich über Jahrtausende angezüchtet hat. Deshalb sind sie sehr schwierig, für ihre Eltern, in der Schule und überall, wo sie hinkommen. Sie verstehen nicht, dass die anderen nicht sehen können, was sie ganz selbstverständlich sehen. Wenn ich mit so einem Menschen spreche, gibt es nichts, was ich sagen oder erklären muss, denn er sieht es ja selbst. Solche Gespräche sind eher eine gemütliche Plauderei und ein Austausch von Erfahrungen. Dennoch treiben auch sie sich auf spirituellen Seiten herum, denn sie sind ziemlich alleine in unserer verrückten Welt und suchen Orientierung. Sie haben nicht gelernt, sich mit dem irrationalen Unsinn der älteren Generationen zu arrangieren, wie wir es gelernt haben, und sie werden es – zum Glück! – nie lernen.

Besonders viel kriege ich ja mit, wenn jemand den leichten Weg mit mir geht. Ich liebe diese Gespräche! Und zwar alle, ohne Ausnahme. Im Schnitt reden wir immerhin drei Stunden miteinander, da wird schon eine Menge Energie bewegt. Die Menschen bedanken sich immer bei mir, mehrfach. Und ich denke mir dabei: „Ach, bedanke dich doch bei dir selbst!“ Das müssen sie eben noch lernen. wink Natürlich, ich würde mich umgekehrt auch bedanken, aus Höflichkeit. Aber es geht um etwas tiefer liegendes.

Im Allgemeinen, wenn nicht sogar immer, erkennen Hilfesuchende nicht ihren Anteil an der gemeinsamen Schöpfung. Sie tun so, als ob nur ich etwas getan und gegeben hätte. Und das stimmt eben nicht im Geringsten. Wessen innere Stimme hat dich denn zu mir geführt? Wer hat genau die richtigen Dinge auf den Tisch gelegt, die besprochen werden müssen? Wer bringt denn die Offenheit und die Aufmerksamkeit mit? Wer spürt die Resonanz, greift sie auf und tut was damit?

Natürlich kommt ein guter Teil von mir, vor allem meine klare Sicht. Aber ohne meinen Gesprächspartner könnte ich das Gespräch nicht führen. So ein Gespräch ist immer eine Kokreation, und nie alleine mein Ding.

Ich finde es immer und immer wieder so großartig, dass genau die richtigen Dinge auf den Tisch kommen. Natürlich, es kann nicht anders sein, dennoch bin ich immer wieder fasziniert. Da erwähnt mein Partner so ganz nebenbei eine unwichtige Kleinigkeit, die ihm vor 20 Jahren passiert oder aufgefallen ist. Und genau diese Kleinigkeit ist für mich ein wesentlicher Puzzle-Stein, der zu diesem schönen, ganzen Bild beiträgt. Ich sehe die Perfektion, mit der mein Partner sein ganzes Leben arrangiert hat, und gebe das natürlich zurück, denn er selbst sieht sie in der Regel nicht. Und da geht dann so manches Licht an. enlightened

Oder ich sehe, dass mein Partner schon alle Antworten auf die Fragen hat, die er mir stellt. Die verheimliche ich ihm natürlich auch nicht. wink Und manchmal zerstöre ich Illusionen. Meine Gesprächspartner schlucken dann kurz, aber sie sehen dann selbst, dass sie gerade deshalb zu mir gekommen sind. Was soll man denn mit Illusionen anfangen, die einem nur die Sicht verstellen?

Das ist die persönliche, individuelle Ebene. Auf der globalen Ebene sehe ich eine große Bewegung: den Weg heraus aus der Masse, heraus aus dem Alten und dem Gewohnten, hin zu sich selbst. Eine Entdeckungsreise durch sich selbst. So individuell jeder einzelne Weg auch ist, alle gehen in dieselbe Richtung. Nachdem ich so viele individuelle Geschichten gehört habe, sehe ich, dass sie alle einander ähnlich sind. Nicht in der konkreten Ausprägung einzelner Erfahrungen, aber in der Qualität dessen, was erfahren wird. Jeder entdeckt, dass er viel zu viel Rücksicht darauf genommen hat, was andere sagen, denken und erwarten. Jeder entdeckt, dass er sich selbst viel zu sehr vernachlässigt hat. Jeder erkennt eine Illusion nach der anderen. Und jeder findet Stück für Stück mehr über seine wahre Natur heraus.

Viele Erwachende, die einer Gruppe oder einer bestimmten spirituellen Richtung angehören, laufen mitunter viele Jahre lang in dem Massenbewusstsein dieser Gruppe oder Richtung mit. Bis sie irgendwann draufkommen, dass dieses Bewusstsein wieder nicht sie selbst sind. Aber egal, irgendwann kommen sie drauf. Sie hatten ihre Gründe für ihren Weg. Letztlich diente immer alles dazu, sich selbst zu entdecken. Von außen betrachtet sehe ich das sehr schön – und kann es meinen Gesprächspartnern zeigen.

Ich finde es ja interessant, dass mir die Gespräche und Geschichten noch nicht langweilig geworden sind, denn, wie gesagt, sie sind alle ähnlich. Aber dem konkreten Menschen den Weg auszuleuchten ist eben immer wieder ein schönes Erlebnis. smiley

Ich muss auch noch dazu sagen, dass ich vor vielen Jahren auch andere Erlebnisse hatte. Es gab schon Fälle, wo meine Partner sich geweigert haben, zu sehen und zu lernen. Sie beharrten auf der Beibehaltung ihres alten, problematischen Standpunkts. Solche Gespräche sind mühsam. Aber das gibt es schon lange nicht mehr. Mein heutiges Publikum ist begierig darauf, sich weiter zu entwickeln und alte, problematische Dinge loszulassen. Das gilt für jedes Gespräch, jede Frantwort und jedes E-Mail.

Und so ist aus meinem heutigen Beitrag wieder eine Liebeserklärung geworden. Eine Liebeserklärung an die Besucher meiner Website. heart

Kommentare

Lieber Reiner,

vielen Dank für Deinen Artikel und die Bestätigung!

Schon seit langer Zeit kann ich mit dem Crimson Circle nichts mehr anfangen. Schade eigentlich, denn Adamus war immer sehr amüsant ...
Und dann bin ich vor Monaten auf Deine Webseite gestoßen, ich kann mich gar nicht mehr erinnern wie, und jetzt auch noch Dein Artikel zum Thema Loslösen aus der Gruppe. Es ist doch immer wieder faszinierend :-)

VG, Stefan

Lieber Stefan,
der Weg aus der Gruppe raus ist ganz natürlich. Du gehst in deine Souveränität, und du gehst alleine. Irgendwann, wenn es ernst wird mit der Erleuchtung und der Souveränität, muss man für sich sein. Nur für sich.
Für mich war der CC auch sehr hilfreich. Eine Zeit lang. Und dann habe ich mich ganz selbstverständlich und ganz natürlich davon gelöst. Ich habe dieses Loslösen nicht "betrieben", es ist einfach passiert. Weil es passieren musste. Die Gruppe ist ab einem gewissen Punkt mehr Ablenkung als Unterstützung.
Deshalb habe ich hier auch den Persönlichen Raum erschaffen, wo jeder nur für sich ist. Du kannst dir in den Raum ja rein holen, was du willst, aber du bist immer mit dir, nur mit dir.
Ich wünsch dir eine gute Zeit hier! :-)
Reiner

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Es war schon witzig. Seit ich im Grünhexenland angekommen war, seit Ende September letzten Jahres, erzählte Petz, Joyas Partner, im benachbarten Buschenschank herum, dass ich gerade ein Buch schreiben würde. Jedes Mal, wenn ich hinkam, wurde ich nach meinem Buch gefragt. Ich antwortete jedes Mal: „Ich schreibe kein Buch. Ich habe ein Buch geschrieben, das du im Internet kaufen kannst. Wenn ich hier in mein Heft schreibe, schreibe ich Tagebuch. Ansonsten schreibe ich ab und zu auf meiner Plattform.“ Gut. Dann war das Thema geklärt.