Ja und Nein

Vor ein paar Tagen ist mir etwas aufgefallen, das mich in Entzücken versetzt hat. :-)
Die Einleitung:

In so gut wie allen spirituellen Strömungen ist davon die Rede, dass sich die Menschen von einem horizontalen Leben in ein vertikales Sein begeben sollen. So auch bei Shaumbra. Anstelle der horizontalen Ausdehnung, die wir unsere ganze Menschengeschichte lang praktiziert haben, tritt die vertikale Ausdehnung. Wie Eckhart Tolle es so schön beschreibt, ist das horizontale Leben das Leben in der linearen Zeit. Vergangenheit – Zukunft, die horizontale Bewegung. Und mitten drin, im Jetzt, ist das vertikale Sein. Dort finden wir zB auch so schöne Dinge wie Synchronizität.

Themenwechsel. Wir haben gelernt (oder sind noch dabei, es zu lernen), alles zu akzeptieren, so wie es ist. Mit anderen Worten, zu allem Ja zu sagen. Ja, ja, ja, ja. Das Nein, also die Ablehnung, führt nur dazu, dass das, was wir ablehnen, immer größer, mächtiger, vorherrschender und unangenehmer wird. Unser Glück, unser volles Leben finden wir nur im Ja, durch das Ja Sagen.

Weiter führe ich diese Themen an dieser Stelle nicht aus, jeder weiß, worum es geht.

Und nun mein Aha-Erlebnis. Welche Kopfbewegungen machen wir bei Ja und Nein? Bei Ja nicken wir, bewegen unseren Kopf als vertikal. Bei Nein schütteln wir den Kopf, bewegen ihn also horizontal. blush Mit unseren Kopfbewegungen geben wir zu verstehen: Ja heißt ja zum Leben, ja zum Sein, ja zu dem, was wir wirklich sind. Mit Nein gehen wir in die Horizontale, in die Ablehnung des Jetzt, in die Verstandesspiele der Zeit mit Sorgen und Kummer. Ja ist vertikal, Nein ist horizontal.

Alle Menschen auf der ganzen Welt machen diese Kopfbewegungen, seit es Menschen gibt. Die Lösung, vom Überleben zum Leben zu kommen, war ständig vor unseren Augen, wurde ständig durch uns selbst, durch unseren Körper ausgedrückt. Zig mal am Tag erleben wir diese Bewegungen bei anderen und am eigenen Körper. Und wir haben die Lösung über Äonen nicht gesehen! Wie immer. Das, was am nähesten und offensichtlichsten ist, übersehen und ignorieren wir so gerne.

Ich bin schlichtweg fasziniert von der Einfachheit und Weisheit unseres Ausdrucks. smiley

Beitrag des Moments

Bei all der Freude, die mir dieser Tage wieder zufliegt (auch viel hinter den Kulissen der Plattform), wurde gleichzeitig ein Thema immer präsenter. Ein Thema, das ich seit langer Zeit fühle, seit Beginn von Shaumbra Österreich, das ich aber gerne im Hintergrund sitzen ließ. Es passt auch ganz gut, es passt zu meiner persönlichen Zeitqualität, denn alles, was versteckt blieb, muss an die Oberfläche. Das Thema lautet Teilen und Beitragen.