Das Spiel muss weitergehen

Baby, obwohl ich dieses einsame Leben wählte,
scheint es, als ob es mich jetzt erwürgte.
All die wilden Männer mit den großen Zigarren und den gigantischen Autos,
sie alle lachen mich jetzt aus.
Ich bin gebraucht worden … missbraucht …
Ich bin ein Narr gewesen … oh was für ein Narr!
Ich brach alle Regeln … Regeln … ja,
Aber ich werde das Spiel nicht weitergehen lassen.

Baby, da ist eine enorme Menge von Leuten,
und sie sind hinter meinem Blut her.
Ich wünschte, sie würden vielleicht die Wände dieses Theaters niederreißen
und mich raus lassen … mich raus lassen.
Oh, ich war so blind, ja,
ich verschwendete Zeit, verschwendete, verschwendete oh so viel Zeit,
ging am Seil, am Hochseil, ja.
Aber ich werde das Spiel nicht weitergehen lassen.

Oh, ich war so blind, ja,
ich verschwendete Zeit, verschwendete, verschwendete oh so viel Zeit,
ging am Seil, am Hochseil, ja.
Aber ich werde das Spiel nicht weitergehen lassen.

Baby, ich wünschte, du würdest mir helfen zu flüchten,
und mir helfen, loszukommen,
mich außerhalb meiner Adressen lassen
weit weg von dieser Maskerade.
Oh, ich war so blind, ja,
ich verschwendete Zeit, verschwendete, verschwendete oh so viel Zeit,
ging am Seil, am Hochseil, ja.
Aber ich werde das Spiel nicht weitergehen lassen.

Leo Sayer, The Show Must Go On, 1973

Beitrag des Moments

Erwachende wähnen sich oft und gerne in der Vorstellung, dass sie eine lineare Entwicklung in Richtung Erleuchtung vor sich hätten. Und sie glauben auch gerne, dass sie etwas falsch gemacht oder nicht hingekriegt hätten, wenn in der Vergangenheit etwas nicht linear verlaufen ist. Die Vorstellung und die Erwartung der Linearität ist völlig falsch, und das Festhalten dieses Glaubens kann verdammt weh tun.

Der Prozess des Erwachens ist nicht linear.