Die vier Hauptursachen für Probleme

Gerade im Übergang gibt es Zeiten, in denen der Erwachende mehr und größere Probleme sieht, als er früher als schlafender Mensch gesehen hat. Früher hatte er seine normalen, menschlichen Probleme wie die meisten anderen auch. Probleme mit seinen Beziehungen, am Arbeitsplatz mit Chefs und Kollegen, in der Familie, mit seinem Zeitmanagement, mit Geld usw. Er hatte seine kleinen und großen Dramen und war sich bei den meisten Dramen gar nicht dessen bewusst, dass es sich um Dramen handelte. Er wusste gar nicht, dass er Energie stahl und reichlich bestohlen wurde.

Doch nun, in der Phase 3 des Erwachens, hat er zum Teil seine alten Probleme noch immer, zum Teil sogar stärker und deutlicher als vorher. Sicher, von einem Teil seiner alten Probleme hat er sich bereits getrennt, aber die anderen können übermächtig wirken. Früher lebte er zum Teil nach dem Motto, dass zu viel Wissen Kopfweh bereitet; als dualer, getrennter Mensch lebt man mitunter blind glücklicher. Doch nun ist sehr vieles ins Licht seines Bewusstseins geraten. Nun sieht er die Dramen, die er früher nicht gesehen hat. Nun sieht er die endlosen Energiediebstähle bzw. die Versuche dazu. Nun sieht er seinen mangelnden Selbstwert, sein mangelndes Selbstvertrauen und seine mangelnde Selbstakzeptanz. Er spürt den Wahnsinn all der Menschen im alten Bewusstsein und fühlt die Macht, mit der Wirtschaft und Politik vorgehen. Er fühlt wie einige Menschen aus seinen alten Beziehungen, die er noch pflegt, an ihm zehren und zerren, wie sie seine Energie haben wollen. Gleichzeitig fühlt er sich nicht in der Lage, die notwendigen Befreiungsschläge zu setzen, weil er sich unsicher fühlt und zu wenig vertraut, weil altes Bewusstsein in ihm selbst noch aktiv ist. Und er erfährt immer wieder, dass er sich offensichtlich nicht das erschaffen kann, was er sich erschaffen möchte. Irgendwelche Stimmen flüstern ihm dann auch noch zu, dass er zu spirituellen Rezepten, die er aus der Phase 2 kennt, greifen soll. Doch er merkt immer wieder, dass sie nicht funktionieren und letztlich nur frustrierend sind.

Jeder Erwachende in Phase 3 weiß ganz genau, wovon ich spreche. Er kennt diesen Höllenzirkus zur Genüge aus eigenem Erleben, oft viele Male und oft lange Zeit. Und jeder Mensch in diesem Stadium weiß ganz genau, dass er nicht mehr zurückgehen kann, dass er weitergehen muss. Was er sehr oft nicht weiß, ist, dass es im Grunde nur vier Ursachen für Probleme gibt, und dass das Wissen um diese Ursachen sein Leben enorm erleichtert, denn Klarheit vereinfacht alles.

Ursache 1: Probleme kommen um zu gehen

Die meisten Leser kennen das bestimmt: Probleme, die früher einmal ab und zu aufgetaucht sind, alles in allem in einer erträglichen Form, sind im Erwachensprozess plötzlich riesig und permanent da. Der Eine hatte früher ab und zu Geldprobleme, jetzt hat er sie ständig. Ein Anderer hatte sich früher nur manchen Menschen gegenüber nicht getraut, seine Meinung und seine Gefühle auszudrücken. Jetzt traut er sich das bei fast niemandem mehr. Wieder ein anderer hatte früher nur in manchen Situationen das Gefühl, einer Sache oder der Zuneigung eines Menschen nicht wert zu sein. Nun fühlt er sich fast gar keiner Sache und keines Menschen wert. Er möchte sich am liebsten verkriechen.

Oder aber es ist noch grotesker. Es tauchen im Übergang plötzlich Probleme auf, die der Mensch in diesem Leben überhaupt noch nie hatte, die er gar nicht kennt. Ein Mensch war vielleicht früher ein richtiger Gesellschaftstiger, er war ständig unter Menschen. Viele Menschen riefen ihn den ganzen Tag an und fragten ihn, ob er mit ihnen etwas unternehmen wollte. Und nun steht er völlig alleine da und fühlt sich einsam. Oder er hatte früher nie Geldprobleme, doch jetzt hat er welche. Oder früher war es selbstverständlich für ihn, dass andere Menschen das gemacht haben, was er gesagt hat. Nun folgt niemand mehr seinen Worten oder Anweisungen. Vielleicht versuchen diese Menschen jetzt sogar umgekehrt, ihm ständig Anweisungen zu geben.

All das sind alte, zum Teil uralte Themen und Probleme, die nun zum Vorschein kommen. Manche dieser Themen waren früher genauso stark da wie jetzt, bloß sind sie dem Menschen nicht aufgefallen. Anderen ist er einfach aus dem Weg gegangen, wie zB dem mangelnden Selbstwert. Manche kompensieren ihn mit einer guten beruflichen Position, mit Statussymbolen und Geld. Oder mit viel Aktivität, wie zB Arbeit, Sport oder gesellschaftlichen Ereignissen. Andere gehen dem Thema dadurch aus dem Weg, dass sie besonders zuvorkommend sind. Auf diese Weise wurden sie von vielen Menschen geschätzt und geachtet. Doch nun wollen sie nicht mehr zuvorkommend sein, nun wollen sie sich um sich selbst kümmern und nicht mehr ihre ganze Energie jedem zum Fraß vorwerfen.

Wieder andere Probleme waren in diesem Leben gar nicht präsent, oder zumindest nicht so, dass sie dem Menschen aufgefallen wären. Sie haben ihre Wurzeln in irgendwelchen vergangenen Leben. Vielleicht waren sie sogar schon seit mehreren Leben nicht aktiv, und nun stehen sie da, in voller Größe.

All diese Themen und Probleme kommen nun, weil der Mensch erwacht, weil er der göttliche, souveräne Mensch wird, weil er in die Neue Energie geht. Der Mensch wird nun konfrontiert mit all seinen Schöpfungen, die er bislang versteckt oder zu wenig beachtet hat, oder denen er aus dem Weg gegangen ist, weil sie ihm zu unerfreulich schienen. Zu einem großen Teil waren die Probleme eh immer da, doch nun hat der Mensch ein viel größeres Bewusstsein und sieht sie auch.

So oder so, die Probleme sind da, um zu gehen. Sie haben ausgedient, sie wollen nun gehen. Sie sind nicht da, um dem Menschen das Leben schwer zu machen, sondern um entlassen zu werden. Sie sind alle festgefahrene Energiemuster, und Energie will früher oder später frei fließen und nicht in alten Mustern festgehalten werden. Das heißt nicht weniger, als dass der erwachende Mensch nichts tun muss, um diese Probleme zu lösen. Er muss lediglich aufhören, sie festzuhalten, er muss sie loslassen, sie gehen lassen. Sie wollen von selbst gehen.

Ursache 2: Probleme führen zum Erwachen

Ein großer Teil der Probleme sind gar keine Probleme, sie erscheinen nur dem alten, dualen, menschlichen Selbst als solche. Sie sind Situationen und Lebensumstände, die der Erwachende auf seiner göttlichen Ebene für sich bereitstellt, um ihm das Erwachen zu ermöglichen. So sind zB irgendwann alle oder fast alle alten Beziehungen weg, inklusive der zum Partner und zur Familie. Neue Beziehungen lassen sich nicht anbahnen. Das menschliche Selbst fühlt sich einsam und erfolglos, es sieht das alles sehr problematisch. Doch das göttliche Selbst weiß, dass der Mensch Zeit für und mit sich selbst braucht, um sich selbst und das wahre Leben wirklich kennen zu lernen und um zu lernen, loszulassen.

Oder der Mensch hat kein Geld mehr, um sich nicht mit Geld ablenken zu können. Oder er fühlt seine gesamte Minderwertigkeit, um zu lernen, dass sie auf einer Illusion beruht und es keinen realen Grund für gefühlte Minderwertigkeit gibt.

In der Skizze des Übergangs habe ich ein paar anschauliche Beispiele für diese Kategorie von Problemen gebracht. Sobald der Erwachende beginnt, diese Lebensumstände aus seiner göttlichen Sicht zu betrachten, sieht er, dass er gar keine Probleme hat, sondern dass er nur gewohnt ist, diese Lebensumstände als problematisch zu betrachten.

Aber auch die Probleme der ersten Kategorie führen zum Erwachen. Denn der Übergang in die Neue Energie ist nicht möglich, solange man altes Zeug im Gepäck hat. Das alte Zeug macht auf sich aufmerksam, um entlassen zu werden, um dem Mensch  das vollständige Erwachen zu ermöglichen.

Ursache 3: Festhalten an alten Zugängen und Maßstäben

Irgendwann in der Phase 3 wird diese Ursache zur Hauptursache für Probleme. Der Erwachende ist schon weit gekommen, ist sehr bewusst, findet nichts mehr an Dramen, stiehlt keine Energie und lässt sich nicht bestehlen, hat sich selbst und die Welt gut erkannt, und er hat auch schon ein sehr gutes Gefühl für Neue Energie. Trotzdem steckt er fest, manche Probleme wollen sich einfach nicht verabschieden, kommen immer wieder oder sind permanent da, sie sind riesengroß und scheinen übermächtig, ja manchmal sogar lebensbedrohlich. Und alles liegt nur daran, dass der Erwachende noch immer an den altenergetischen Zugängen und Maßstäben festhält. Er ist aber schon so weit in der Neuen Energie, dass mit alten Zugängen definitiv nichts mehr funktioniert.

Ein Beispiel. Ein Mensch entdeckt seine große Leidenschaft für das Malen und beginnt, sie einfach zu leben. Er malt drauf los und fühlt sich prächtig dabei. Solange er in diesem Stadium ist, hat er auch Anfangserfolge. Es tauchen Menschen auf, die sich für seine Bilder interessieren und kaufen ihm – völlig unerwartet – etwas ab. Der Maler fährt fort mit seiner Leidenschaft und will hinaus in die Welt mit seinen Werken. Er versucht, Galeristen kennen zu lernen, Ausstellungen zu organisieren, im Internet präsent zu sein und ähnliche Dinge. Und dann kommt alles ins Stocken. Keine Galerie interessiert sich für ihn, er bringt keine Ausstellungen zusammen, und wenn doch, fallen dabei nur Kosten für ihn an. Seine Homepage ist kaum besucht. Und natürlich tauchen auch keine überraschenden Menschen bei ihm auf, die seine Bilder kaufen wollen, wie das anfangs der Fall war. Und so geht es immer weiter. Egal, was der Maler versucht, alles geht daneben. Und er fragt sich, was da los ist. Nun lebt er seine Leidenschaft, lebt also Neue Energie, wie er meint, und es funktioniert einfach nichts. Und dann sucht er nach Blockaden und alten Themen in sich, die er noch auflösen muss. Irgendetwas steht ihm ja ganz offensichtlich im Weg.

Es ist einfach nur sein alter Zugang zu den Dingen. Zu versuchen, bekannt zu werden, Menschen für seine Absicht zu gewinnen, dabei auch noch die alten, traditionellen Wege zu beschreiten usw. Allgemein formuliert: Der Mensch unternimmt Anstrengungen. Doch in der Neuen Energie geht mit Anstrengung gar nichts, das ist ein zutiefst altenergetischer Zugang. Vielleicht hört der Mensch sogar auf, Anstrengungen zu unternehmen, und es funktioniert noch immer nichts. Ja, der Maler fährt fort, Anstrengungen in seinem Kopf zu unternehmen, er macht sich Sorgen.

In der Neuen Energie gibt es nur ganz einfach das Tun dessen, was man tun will. Ende. Nichts darüber hinaus. Alles Nötige passiert dann. Der Maler trifft dann auf Menschen, die ihn weiterbringen können und wollen, er muss sie nicht suchen.

Und noch eine alte Vorstellung ist hier im Spiel. Der Maler glaubt, nun seinen Lebensunterhalt mit dem Malen erwirtschaften zu müssen. Es könnte aber genauso gut sein, dass ihm nie jemand ein Bild abkauft und der Lebensunterhalt aus ganz anderen Quellen kommt. Einfach so.

Hier ein anderes, sehr bekanntes Beispiel. Ein Mensch sieht in seinem Leben eine ganze Anzahl von Problemen, die auf mangelnden Selbstwert zurückzuführen sind. Also macht er sich daran, diese Selbstwertsache zu bearbeiten und irgendwie zu lösen. Die Folge: Wenn sich an seinen Problemen irgendetwas ändert, dann das, dass sie größer werden. Er hat schon wieder mit Anstrengung geantwortet! In der Neuen Energie gibt es kein Lösen von Problemen, sondern nur Fallenlassen und das Erlauben, dass die Lösung (die schon längst vorhanden ist!) sichtbar wird.

Viele Probleme resultieren aus dem Festhalten an alten Maßstäben. Der Mensch glaubt, erfolgreich zu sein, wenn er viel Geld hat, viele Freunde, tolle Beziehungen usw. Er will vorzeigen können, dass er etwas geleistet, etwas zustande gebracht hat. Um dann sagen zu können: „Seht her, so funktioniert es!“ Leistung und Erfolg sind alte Maßstäbe. Neue Maßstäbe sind Freude am Sein, Freude am Leben, Freiheit und Souveränität. Aber im Festhalten an Altem will der Mensch zB ein schönes Haus. Und er kriegt es nie. Erst, wenn er diese Vorstellung aufgibt, macht er den Weg frei für viel großartiger Dinge, zu denen dann wahrscheinlich auch ein schönes Haus gehört.

In der Neuen Energie funktioniert einfach absolut nichts so wie in der alten. Und da geht es ans Eingemachte. Die alten Zugänge und Maßstäbe werden dem Menschen irgendwie entrissen, wenn er sie nicht selbst aufgibt. Das kann schmerzhaft sein. Wenn der Mensch aus seinen Misserfolgen nicht lernt, kriegt er noch mehr, noch schmerzhaftere Misserfolge. Und wenn das auch nichts hilft, kommt ein schwerer Unfall oder ein geistiger Zusammenbruch. Dieser totale Paradigmenwechsel, den der Übergang von der alten in die Neue Energie bedeutet, ist die größte Herausforderung für erwachende Menschen. Aber irgendwann müssen sie ins kalte Wasser springen und das Alte zurücklassen. Es kann ja gar nichts passieren! Die alten Zugänge funktionieren nicht mehr und verursachen nur Probleme. Schlimmer kann es nicht werden, wenn der Mensch alles aufgibt und sich einfach nur in sich selbst fallen lässt.

Zum Festhalten an den alten Maßstäben gehört auch das Festhalten an alten Beziehungen, insbesonders zur Familie. Ich war selbst nicht schlecht überrascht, als ich über die Zeit sah, welch schlimme Folgen das haben kann und wie weit dieses Phänomen verbreitet ist. Ich lernte Menschen kennen, die schon weit gekommen waren, aber bei der Familie hatten sie ihren blinden Fleck. Nicht nur, dass diese Menschen so nie souverän werden und weiter ihre Kleinheit leben, angekettet, festgebunden, habe ich die schlimmsten körperlichen Beschwerden erlebt. Das reicht bis zu völliger Bewegungsunfähigkeit und Schmerzen überall im Körper. (Ich habe auch erlebt, dass diese Beschwerden weg waren, sobald ich den Zusammenhang zur Familie aufgedeckt hatte.) Dieses Festhalten an alten Beziehungen, egal welche, ist wirklich wie das Angebundensein an einer ziemlich kurzen Leine. Der Mensch hat keinen Aktionsradius, er kann nicht tun, was er will und soll. Das wirkt sich dann in allen Lebensbereichen aus, nicht nur in den betreffenden Beziehungen.

Ursache 4: Der Glaube an Karma

Diese Überschrift ist im weitest möglichen Sinn zu verstehen Ich spreche jedenfalls nicht von Karma in dem Sinn, wie es in weiten spirituellen Kreisen verstanden wird, nämlich dass ein Mensch „schlechte“ Taten der Vergangenheit nun durch „gute“ Taten oder gar Leid kompensieren müsse. Karma ist letztlich nichts anderes, als der Glaube daran, dass man eine Verpflichtung hat. Der Glaube, dass man etwas tun muss. So ist zB ein Kreditvertrag Karma, aber auch jeder andere so genannte Bestandsvertrag, der sich über eine bestimmte Zeit erstreckt. Ein Versprechen ist Karma, da aus ihm die geglaubte Verpflichtung entsteht, in der Zukunft etwas tun zu müssen. Viele Menschen haben erfahren, dass sich Versprechen wir Mühlsteine anfühlen können, die auf den Schultern liegen oder an den Füßen hängen. (Bemerke dazu auch die damit einhergehenden körperlichen Beschwerden.) Und wir Menschen haben in früheren Leben viele Versprechen und Schwüre geleistet.

Erwachende Menschen glauben gerne, dass sie Probleme, die in früheren Leben entstanden sind, nun auflösen müssten. Das müssen keine Übeltaten gewesen sein. Das sind oft so Dinge wie erlebte Vergewaltigungen und andere Missbräuche. Diese Dinge verursachen Schmerzen, die der Erwachende nun spürt und von denen er glaubt, er müsse sie irgendwie behandeln. Und diese Dinge können auch in diesem Leben passiert sein.

Der Punkt ist der: Der Mensch glaubt, er müsse diese Probleme aus der Vergangenheit nun bearbeiten und auflösen. Und genau durch diesen Glauben erzeugt er ständig neue Probleme. Denn er strahlt ja aus, dass er jetzt gerne Probleme lösen und Themen bearbeiten möchte. Also kriegt er welche. Und so kommt der Mensch aus seinen Problemen nie heraus.

Erwachende reagieren dann oft so, dass sie weitere Probleme suchen, die sie bisher nicht gesehen haben, weil sie ja noch immer Probleme haben, obwohl sie schon so viele aufgelöst haben. Also muss da ja noch irgendwas sein, so glauben sie gerne. Und prompt stehen auch die nächsten Probleme vor der Tür, sie wurden ja angefordert.

Nun, wenn dir bewusst ist, aus welchen Gründen Probleme da sind, sieht doch alles schon viel einfacher aus. Nicht wahr? Alle Probleme sind nützlich und richtig. Sie müssen da sein, damit der Mensch zu erwachen beginnt bzw. vollständig erwachen kann. Das Vorhandensein von Problemen deutet niemals darauf hin, dass du unfähig bist und irgendetwas nicht auf die Reihe gekriegt hat. Häufig machen sich erwachende Menschen Selbstvorwürfe angesichts ihrer Probleme. Das ist völlig unangebracht, denn du hast nichts falsch gemacht. Die Probleme sind richtig, sie sind nützlich, sie sind quasi Wegweiser. Sie zeigen dir, wie es nicht (mehr) geht, dass du eine andere Richtung einschlagen sollst. Sie zeigen dir, dass sie endlich gehen wollen, damit du in die Neue Energie gehen kannst. Sie weisen dich immer auf etwas hin, was dich noch am Erwachen hindert.

Letztlich gibt es nicht einmal vier Ursachen für Probleme, sondern nur eine einzige. Meine Klassifizierung dient nur dem Verständnis, aber wenn du dir alles sorgfältig durchliest, stellst du fest, dass da überall ein Element ist: Loslassen. Loslassen der Probleme, die gehen wollen (1), Loslassen der dualen, menschlichen Sichtweise (2), Loslassen der alten Zugänge und Maßstäbe (3) und Loslassen des Glaubens, dass man Themen bearbeiten müsse (4). Alle Probleme wurzeln letztlich nur darin, dass der erwachende Mensch noch einiges nicht losgelassen hat, was natürlich Vertrauen erfordert.

Beitrag des Moments

Schon seit Wochen macht sich dieses Thema in mir breit, und ich finde, es passt ganz gut zu Ostern. Es geht um Begriffe, Begrifflichkeiten, und ich finde das bedeutender, als es auf den ersten Blick scheint, weil Begriffe Vorstellungen erzeugen oder hervorrufen, damit Glaubensmuster, ja ganze Glaubenssysteme.

Meine Dienste

Der leichte Weg

Erwachende Menschen lieben es, sich das Leben schwer zu machen, sie schlagen einen schwierigen und herausfordernden Weg ein. Bereits erwachte bzw. erleuchtete Menschen tun das in vielen Fällen ebenfalls gerne. Schlafende Menschen tun das zwar auch, aber die glauben ja, dass das Leben eben schwer sei, und um sie geht es auf meiner Website auch gar nicht. Erwachende und erleuchtete Menschen leiden an den Schwierigkeiten in der Regel mehr als schlafende, weil sie in ihrem Inneren wissen, dass alles eigentlich sehr einfach ist – oder zumindest sein sollte.

Frantworten

Das Wort Frantwort ist eine Kurzform für Frage und Antwort, oder Frage und Antwort. Darüber hinaus bedeutet es auch, dass in der Frage die Antwort bereits enthalten ist. (Sofern es sich um eine aufrichtig gestellte Frage handelt.) Also Frantwort.
Im Klartext: Du stellst mit eine Frage per E-Mail, ich gebe dir eine Antwort, auch per E-Mail. In der Regel fällt es dir nicht auf, dass deine Antwort bereits in deiner Frage enthalten ist, sonst würdest du mir ja die Frage nicht stellen. Mir fällt es aber auf, und meistens auch noch etwas mehr