Der Horrortrip namens Aufstieg

In meinem Blog Völlig energielos habe ich geschrieben, dass es mir noch nie so schlecht gegangen ist wie jetzt. Alle Energie in mir schien abgesaugt zu werden, ich zog keinerlei Energie an. Alle drei großen Bereiche, nämlich Körper, Beziehungen und Geld, waren völlig im Eimer. Überall die Luft raus, total. Drei Tage später zog ich mich in eine Pause, in einen Urlaub zurück. Wie immer in einem Rückzug habe ich in dieser Zeit viel gelernt.

Zwei Tage nach besagtem Blog schrieb ich in Bewusstheit, dass ich bereits nach einem Tag entdeckt hatte, wohin der größte Teil meiner Energie floss, und dass es sich dabei um eine tief verwurzelte Sache handelte, von der ich nicht sicher war, ob ich sie schnell auflösen konnte. Heute kann ich mehr dazu sagen.

Meine Wahrnehmung war richtig, ich hatte die richtige Sache entdeckt. Meine Einschätzung bezüglich der Auflösung war falsch, ich brauchte nur ein oder zwei Tage dafür. Allerdings: Wiewohl ich richtig gelegen war, hatte ich lediglich die Spitze des Eisberges entdeckt. Die Spitze war, wie gesagt, nach kurzer Zeit weg, und nach ca. zwei Wochen offenbarte sich mir der ganze Eisberg. Was für ein Riesending! Was für eine große, große Energie, was für ein mächtiger Aspekt! Ich war überwältigt. Und ich wusste absolut nicht, was es mich wohl kosten würde, diesen Eisberg zu schmelzen.

Nun, was geschah in meiner Pause, die letztlich mehr als drei Wochen dauerte? Bereits am zweiten Tag ging es mir körperlich deutlich besser, am dritten Tag noch besser. Ich dachte noch: „Toll! Das geht ja schnell.“ Von da an ging es steil bergab. Ich wurde immer schwächer, konnte mich kaum mehr bewegen, diverse Schmerzen setzten ein, es kam ein Schnupfen dazu, der mich noch mehr schwächte, dann auch Husten, und schließlich begab ich mich ins Bett, wo ich eine knappe Woche verbrachte. Die Geldsituation wurde noch grotesker und schwieriger, der Mangel an hilfreichen Freunden* manifestierte sich noch stärker, stattdessen trat diese Witzfigur von Lichtritter auf (der Stalker, wie im letzten Blog beschrieben) und nervte mich über eine Woche lang mit seinen dämlichen Kampfansagen. Tief schlafend, blind und feig, nicht die geringste Ahnung habend von dem, was er da von sich gab, sich fühlend wie der Retter der Welt, der in seiner Ritterrüstung das Schwert der Selbstgerechtigkeit schwingt. Trotz seiner bemühten Anonymität habe ich nicht lange gebraucht herauszufinden, was ich wissen wollte. (Ja, du lichter Ritter, ich weiß, wie du heißt, wo du wohnst, womit du deinem Leben einen Sinn zu geben versuchst und kenne deine Telefonnummer und ein paar deiner Freunde. Und es ist mir egal.)

* Es gab und gibt ein paar ganz wenige Ausnahmen dieses Aspekts des Desasters. Und eigentlich ist das alles nicht neu. Es gab immer schon kaum Menschen, die mich verstanden, oder die, auch wenn sie mich nicht verstanden, offen waren für das, was ich bin und ihnen erzähle. Was sich änderte, ist mein Verhalten. Früher bemühte ich mich um gutes Verständnis auf meine Kosten, heute nicht. Daher tritt dieses Thema deutlicher zutage. Eigentlich habe ich in den letzten Wochen sogar zwei FreundInnen gewonnen.

Was geschah und geschieht da also in meinem Leben? Kann ich das überhaupt Leben nennen? Nein, kann ich nicht. Es ist ein Horrortrip, die Hölle, ein Todeskampf. Kein Überlebenskampf, ein Todeskampf, das ist etwas anderes. Und dieser Horrortrip, dieser Todeskampf heißt mit einem anderen Wort Aufstieg. Das war mir am Anfang meines „Urlaubs“ noch keineswegs klar, das wurde mir erst am Samstag klar. (Nein, ich habe mir nicht den Shoud angeschaut, ich habe keine Ahnung, worum es darin ging. Ich war mit anderen Dingen beschäftigt.)

Was meine ich mit Aufstieg? Wie ist das mit dem Erwachen? Ich behaupte ja von mir, erwacht zu sein. Es ist meine Terminologie, du kannst es ja anders nennen. Erwachen nenne ich das Bewusstwerden darüber, dass ich keine Seele habe, irgendwo, und mich mit dieser Seele vereinigen will, sondern dass ich die Seele bin.  Dass das, was ich als Ich wahrnehme, Körper, Verstand, Gefühle, Befindlichkeit, mein Menschsein eben, die Seele ist. Das, was Adamus den Bewusstseinskörper nennt. Genauso habe ich das erlebt (bevor es Adamus gesagt hatte). Mit Bewusstwerden meine ich, es zu erleben, zu erfahren, zu spüren. Das kann man nicht erdenken oder im Verstand wissen. Dieses Erwachen hat eine ganze Menge weit reichender Folgen, das Leben ändert sich grundlegend. Ich habe das ausführlich im Artikel Erwacht sein beschrieben. Lies ihn, damit du weißt, was ich meine.

Ich habe auch immer gesagt, dass ich in dem Moment wusste, dass es eine zweite Stufe des Erwachens gibt, dass ich mich jedoch nicht nach ihr sehnte, mich nicht um sie bemühte, weil ich wusste, dass sie kommen würde. Das Suchen und Sehnen hatte mit dem Erwachen ein Ende. Diese zweite Stufe ist das, was ich jetzt Aufstieg nenne, oder Meisterschaft, beide Worte gefallen mir nicht so 100%ig. Es ist der vollständige Übergang in die Neue Energie, und das ist das Fundamentalste, Radikalste, Größte, Schwierigste und Qualvollste, was es jemals nicht nur für Menschen sondern in der gesamten Schöpfung gegeben hat. Erst nach diesem Übergang bin ich der viel zitierte Schmetterling.

In meinem Blog Der Weg zu mir und aus mir heraus habe ich geschrieben, dass der Weg zu mir (= der Weg bis zum Erwachen) ein Kinderspaziergang war im Vergleich zum Weg aus mir heraus, also dem, was danach kommt, die eigene Göttlichkeit zu leben, auszudrücken, hinaus zu lassen. Grundsätzlich zustimmend sage ich heute Folgendes: Der Weg zum Erwachen ist ein Kindergeburtstag, ein Spaziergang an einem sonnigen Sonntagnachmittag auf einer grünen Wiese, ein Geplänkel, eine Spielerei im Vergleich zum Aufstieg. Es ist verdammt schwierig und verdammt hart, und das muss auch gesagt werden! Es hat keinen Sinn, hier Blümchenworte mit Plüsch dran zu verteilen. Der Aufstieg ist genauso herausfordernd wie der Weg durch die Feuerwand. In der Tat sind die beiden Dinge sehr gut vergleichbar.

Die schlechte Nachricht für dich ist: Du gehst da auch durch. Besuchst du den Leuchtturm öfter? Dann bist du einer von den Menschen, die den Aufstieg, den Übergang in die Neue Energie gewählt haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis du durch die zermürbendste Phase dieses extrem herausfordernden Prozesses gehst.
Die gute Nachricht für dich ist: Es kann für dich leichter und angenehmer verlaufen als für die Menschen, die verrückt genug waren, da als erste durchgehen zu wollen. Du kannst von ihren Erfahrungen profitieren.

Ich werde nun konkreter und erzähle dir, warum das so schwierig ist, was daran so schwierig ist, warum diese scheinbar unlösbaren Probleme auftauchen, wie du mit ihnen umgehen kannst und warum es absolut richtig, ja sogar notwendig ist, dass diese Probleme kommen.

Der Aufstiegsprozess ist der 100%ige Übergang in die Neue Energie. Du wirst – erstmals und einmalig in der Schöpfungsgeschichte – zu dem absolut souveränen, göttlichen Schöpferwesen, das du eigentlich bist und sein sollst. Neue Energie hat – mit Ausnahme des Wortes Energie – absolut NICHTS mit alter Energie zu tun. Das heißt, dass definitiv NICHTS mehr so bleibt, wie es war, dass definitiv NICHTS so funktioniert, wie du es bisher gewohnt warst.  Alle, ich betone, ALLE Methoden und Techniken sind alte Energie. Jede Art und Weise, auf die du bisher etwas erschaffen hast, funktioniert nicht mehr. Selbst die Arten, die du erst in den letzten Jahren gelernt hast. Der Übergang in die Neue Energie ist der totale Paradigmenwechsel.

Das bedeutet nicht weniger, als dass du alles aufgeben musst, was du bisher geglaubt hast zu sein, jede Art und Weise, auf die du bisher an alle Dinge in deinem Leben herangegangen bist. Diese Worte sind dir vermutlich nicht neu, aber nun wird es ernst. Die Menschen sperren sich gegen diese radikale Änderung und halten an alten Dingen fest, sie wollen Sicherheiten. Und das ist ein Hauptgrund für die großen Probleme. Du hast dich für die Neue Energie entschieden und machst dennoch so Vieles auf altenergetische Weise. All das geht – mitunter brutal und ohne Vorwarnung – in die Brüche. Sodass du gezwungen bist, die alten Herangehensweisen aufzugeben. Denn es ist unmöglich, in die Neue Energie zu gelangen, solange du an alten Dingen festhältst. Je länger du an alten Zugängen festhältst, desto schmerzvoller, zermürbender und scheinbar aussichtsloser wird der Aufstiegsprozess. Und zwar auch physisch. In so einer Situation ist es nur eine Frage der Zeit, bis du alle möglichen und unmöglichen körperlichen Symptome erlebst.

Der Übergang in die Neue Energie ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Prozess des Sterbens, ein verlängerter Tod. Das kann Jahre dauern. Jahrelanges Sterben, hört sich nicht sehr erstrebenswert an. Alles in dir stirbt, muss sterben. Dein ganzes Leben, deine Gewohnheiten, deine Glaubenssätze, deine Art, etwas zu erschaffen, deine Art, mit dir selbst, deinem Verstand, deinen Gefühlen und deiner Göttlichkeit umzugehen, deine Art, die Welt zu sehen, mit anderen Menschen umzugehen, deine Art, deine Bedürfnisse zu befriedigen, alles, alles, alles. Der einzige Unterschied zu dem Tod, den Menschen üblicherweise meinen, ist nur, dass dein Körper nicht stirbt. Und nicht einmal das stimmt ganz, denn auch der Körper ist nach dem Aufstieg ein anderer, er funktioniert anders. Statt den läppischen zwei DNS-Strängen, die davor aktiv waren, sind es nun zwölf. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Man kann nun sterben lassen oder einen Todeskampf führen, indem man an Altem festhält. Ersteres ist wesentlich leichter, angenehmer und schneller. Die Menschen tendieren generell zu Letzterem. Auch ich in weiten Bereichen, obwohl ich in wahrlich vielen Bereichen ein wahrer Meister des Loslassens war.

Ein schönes Beispiel ist mein Umgang mit dem Leuchtturm. Auf der einen Seite stimmt es, dass ich diese Website aus wahrer Leidenschaft erschaffen und ausgebaut habe. Ich hätte sie auch gemacht, wenn ich vorher gewusst hätte, dass ich damit viel zu wenig Geld verdienen würde. Das ist der neuenergetische Anteil an der Sache, und es gibt einen großen altenergetischen Anteil. Ich hatte eine Agenda. Ich wollte damit Geld verdienen. Ich handelte gemäß dieser Agenda. Ich habe viele Dinge unternommen, um die Zahl der Besuche zu steigern, um die Verweildauer zu steigern, um die Absprungrate zu senken usw. Ich habe viel Energie in Vernetzung, Ausweitung, Statistiken, Werbung etc. investiert. Zunächst alles mit Erfolg, denn ich kann alles, was ich tue, binnen kurzer Zeit ziemlich gut. Aber der Erfolg hatte bald ein Ende, da war ein Deckel, eine ziemlich eng gezogene Grenze, die mich zum Verzweifeln brachte. Das alles, was ich da gemacht habe, war völliger Mist, pure alte Energie! Dabei wusste ich das! Ich tat es trotzdem. Aus völliger Verzweiflung ob meiner scheinbar unlösbaren Probleme. Ich konnte nicht diesen dummen, altenergetischen Zugang loslassen, dass ich etwas tun muss, um für mein Auskommen zu sorgen. So sehr ich in fast allen Bereichen des Lebens meisterlich vertrauen kann, konnte ich nicht darauf vertrauen, dass für mich gesorgt ist und ich gar nichts dazu tun muss. Genau dieses mangelnde Vertrauen sorgte dafür, dass scheinbar eben nicht für mich gesorgt war und meine Lage immer aussichtsloser wurde. So manche Leser können das sicher gut nachvollziehen.

Was passierte also? Was musste passieren? Alles wurde immer schlimmer. Bis ich gezwungen war, den alten Weg aufzugeben und zu vertrauen. Irgendwann ist das der einzige verbleibende Ausweg.

Genau das, was ich tat, tun praktisch alle Menschen, die sich in die Neue Energie bewegen: Sie versuchen, Werkzeuge der alten Energie anzuwenden. Sei es beim Geld, beim Lebensunterhalt, oder  bei Beziehungen aller Art oder bei ihrem Körper. Da und dort gibt es Ansätze von neuen Zugängen, aber die alten sind noch immer da.  Die Sache mit dem Geld und der Fülle ist die deutlichste und gleichzeitig verheerendste. Ein Mensch kann vielleicht noch ein paar alte Beziehungen loslassen, aber wenn es ums Geld geht, sieht er sich gleich in der Position, etwas tun zu müssen, um sein tägliches Brot zu erwerben. Und was tut er dann? Altes Zeug. Du lehrst vielleicht Neue Energie und verdienst damit dein Geld, aber wie tust du das? Du machst Werbung, versuchst einschlägige Kontakte zu knüpfen, dich bekannter zu machen und lauter solche Dinge. Lauter alte Dinge. Und dann tauchen deine Probleme auf.

Noch einmal, es kann nicht oft genug gesagt werden: NICHTS, was du bisher kennst, funktioniert in der Neuen Energie. Neue Energie bedeutet nicht, das die Dinge halt einfacher und schneller funktionieren. Dann wäre sie bloß eine bessere alte, duale Energie. Neue Energie ist VÖLLIG anders. Dabei halt auch schneller und leichter.

Ich hole noch ein bisschen aus in meinem Leben. Nach meinem Erwachen habe ich die Erfahrung gemacht, wie einfach, elegant, schnell und treffsicher Schöpfung funktionieren kann. Und zwar oft, nicht einmal oder nur ein paar Mal. Ich wagte mich an große Dinge heran, erklärte mir meine Absicht, tat nichts weiter dazu und machte mir keine Sorgen. Und schon war meine Schöpfung da. Geil! Dann wurden die Dinge holprig, dann kam ein Einbruch, ich fühlte mich wieder getrennt, es war verheerend. In dieser Situation war ich zum ersten Mal gezwungen, aufzugeben. Und siehe da, nach sehr kurzer Zeit erschien wieder alles in meinem Leben, was ich mir gewünscht hatte, und noch mehr. Ich lernte mit der Zeit, dass es nach dem ersten Erwachen völlig normal ist, Phasen des Getrenntseins zu erleben. Hätte ich das vorher gewusst, weil es mir jemand aus seiner eigenen Erfahrung erzählt hätte, dann hätte ich mir weniger Sorgen gemacht. Ich lernte dann auch, auf verschiedene Arten bewusster Schöpfer zu sein. Ich spielte damit, es war großartig! Ich habe mich von noch viel mehr Dingen befreit und fühlte mich wirklich frei. Und wusste damit nun auch, wie frei oder unfrei andere Menschen waren, auch wenn sie behaupteten, frei zu sein. Ich lernte viel, auch noch mehr zu vertrauen, ausschließlich meinen Impulsen zu folgen. Aber halt! Da war doch was! Ich spürte, das war nicht alles. Ich spürte, dass ich doch nicht ganz frei war, und ich spürte eine Unzufriedenheit. Nein, ich lebte immer noch nicht 100% MICH. Ich war auch nicht in der Lage, mir mein eigenes Haus und wirkliche Fülle zu erschaffen. Die Dinge wurden schlimmer. Es gab Zwischenhochs, so genannte „Erfolge“, aber es wurde schlimmer. In den letzten Monaten erlebte ich, dass noch nie in meinem Leben die Dinge so schlecht liefen.

Dazu muss ich sagen, das ich schon vor Langem mir immer wieder die Frage stellte: „Was ist eigentlich neu an meiner Art, Dinge zu erschaffen? Auf dieselbe Art haben das Menschen vor 100 Jahren und mehr auch schon gemacht, und damals gab es keine Neue Energie. Was ist also neu?“ Heute weiß ich, es war gar nichts neu. Es ging wahrscheinlich schneller als früher einmal, aber neu war es nicht. Und in den letzten Monaten wunderte ich mich, warum klare Absichten von mir zu keiner Manifestation führten, warum ich dann überhaupt keine Absichten mehr haben konnte, nichts wählen konnte, ich keinerlei Leidenschaft verspürte und alles den Bach runter ging. Immer wieder fragte ich mich, wo denn der Unterschied zwischen jetzt und vor einem Jahr und vor zwei Jahren war. Die Antwort: Jetzt bin ich wirklich im Aufstieg, im Sterben, was dasselbe ist. Ich gehe jetzt so richtig und wirklich in die Neue Energie, und da funktioniert nichts Altes mehr.

Das Festhalten an alten Werkzeugen und Lösungswegen ist also der erste Grund für die großen Probleme und Schmerzen im Aufstiegsprozess. Und es gibt nur eine einzige Möglichkeit, damit umzugehen: totales Loslassen von ALLEM und völliges Vertrauen. Die zwei Dinge gehen Hand in Hand, das eine bedingt und ergibt das andere. Vertrauen in wen oder was? In DICH! Das ist wichtig. In dich, und sonst in absolut nichts und niemand. Etwas genauer gesagt:  in dich in deiner göttlichen Dimension, in deiner Tiefe. Das fällt dir schwer, weil du auf diesen Teil von dir noch nie zu 100% vertraut hast. Die meiste Zeit deines Daseins hast du diesen Teil sogar ignoriert und gar nicht wahrgenommen. Wenn du auf dich vertraut hast, dann in deinen menschlichen Aspekt mit seinen erlernten, alten, dualen Lösungswegen. Und deshalb fällst du so leicht in dieses Schema zurück.

Der zweite Grund der Probleme: Stellt dir vor, du hättest diese Probleme nicht, du hättest sie nie gehabt, zumindest nicht in den letzten 10 Jahren. Stell dir vor, du wärest reich, hättest eine wunderbare Partnerschaft, tolle Freunde, einen prächtigen Job und wärest kerngesund. Welchen Grund hättest du gehabt, eine Veränderung zu wünschen? Gar keinen! Du wärest eine große, fette, grüne Raupe, die niemals zum Schmetterling wird. Du hättest niemals das Bedürfnis, hinter den dicken Schleier der Illusionen zu schauen, aufzuwachen, wirklich zu sehen, zu sehen, was wirklich ist und wer du wirklich bist. Traum im Tiefschlaf für immer. Nun, glücklicher Weise gibt es diesen „Idealzustand“ nicht. Die Kompromisse mit deinem Partner machen dich nicht froh, deine Freunde wollen mehr nehmen als geben, von deiner Familie kommt Druck, in der Arbeit tust du letztlich, was andere vorgeben, nicht das, was deine Leidenschaft ist, das Geld reicht für dieses und für jenes nicht, der Körper macht Probleme usw. Diese Umstände bringen dich dazu, zu hinterfragen und Veränderung zu wünschen. Das muss auch so sein, der alte, duale Weg hat ausgedient, wir gehen in etwas Neues, wahrhaft Prächtiges.

Und so paradox und brutal das klingen mag, je größer deine Probleme sind, desto schneller lernst du, desto schneller gehst du in das Neue. Nicht alle Menschen sind verrückt genug, sich mit echten Schwierigkeiten in allen drei großen Bereichen, Geld, Beziehungen und Körper, zu segnen. Aber das ist nicht nur ein Nachteil. Der Vorteil ist, dass dies die Autobahn des Lernens ist. Aber irgendeinen dicken Brummer hat jeder. Die Frage ist nur, ob du gegen die Probleme kämpfst, oder ob du erkennst, wozu sie da sind. Und du siehst nun, dass diese Probleme nicht nur richtig, sondern sogar notwendig sind.

Schließlich gibt es einen dritten Grund für die großen Probleme: Es zeigen sich in ihnen alte Muster und Energien, die endlich entlassen werden wollen. Sie gehören nicht mehr zu dir, passen nicht mehr zu dir, und sie wollen endlich entlassen werden und sich transformieren. Du musst nichts dazu tun. Du musst sie nur loslassen, sie wollen von selbst gehen. Du musst nicht an ihnen arbeiten, im Gegenteil, dadurch hältst du sie nur länger fest. Es ist auch völlig sinnlos zu fragen, woher sie kommen und warum sie da sind. Bedenke: Du bist unendlich in beide Richtungen. Dich wird es immer geben, dich hat es immer gegeben. Wenn du also anfängst, nach Gründen zu fragen, bist du schnell im Unendlichen. Der einzige, der sich darüber freut, ist dein Verstand, aber dir bringt das nichts.

Nun kann man im Aufstiegsprozess, im größten Übergang und fundamentalsten Wechsel aller Zeiten, leicht in eine Zwickmühle geraten. Durch die Unkenntnis über die Richtigkeit der Probleme und das Festhalten an alten Herangehensweisen werden die Probleme größer und scheinbar unlösbarer. Auf der anderen Seite legen wir immer noch alte Maßstäbe an. „Ah, der hat ja immer noch seine körperlichen Probleme. Sieh ihn dir nur an! Ein Wrack. – Der hat ja noch immer kein Geld. Das soll ein Standard sein? – Und der da, der ist ja in Wahrheit einsam. Sieh nur, keiner mag ihn so richtig.“ Wir definieren Erfolg auf alte Art, dabei geht es beim Aufstieg ganz und gar nicht um diese Art von Erfolg. Wenn wir bei dieser Einstellung bleiben, gehen wir sofort den Weg des Probleme Lösens. Da muss man noch dieses tun, um gesund zu werden, und jenes, um reich zu werden usw. Und schon sind wir wieder drin im alt, alt gewohnten Hamsterrad.

All das macht den Aufstieg zum Horrortrip. Ich meine, er passiert, so oder so. Diese Wahl, die du einst getroffen hast, ist irreversibel. Doch jeder Mensch hat es in der Hand, wie der Aufstieg passiert. Ein Kuschelkurs ist es in keinem Fall, soviel kann ich sagen. Definitiv alles aufzugeben und in etwas absolut Unbekanntes zu gehen ist in jedem Fall eine Herausforderung. Aber man kann sie relativ leicht gestalten oder bitter kämpfen. Ein Teil des leichten Weges ist es, seine großen Probleme nicht als Misserfolg zu betrachten, sondern als Erfolg. Wirklich. Du kannst nun sehen, dass sie da sein müssen. Wären sie nicht da, würdest du nicht aufsteigen, ganz einfach.

Zwei Dinge, loslassen und vertrauen. Das ist notwendig. Kein bisschen mehr, aber auch kein bisschen weniger. Beides ist schwer. Von Fall zu Fall kann dabei jeder Mensch Hilfe gebrauchen. Aber wo findest du sie? Ganz sicher nicht in alten Büchern, mögen sie auch als noch so weise angepriesen werden. Keinesfalls in alten Lehren. Bei keinem Menschen, der dir eine Methode oder Technik anbietet, und wenn da auch 100 Mal Neue Energie drauf steht. Es gibt Werkzeuge, ja, aber Werkzeuge sind Werkzeuge, etwas, das du in die Hand nimmst und benutzt. Werkzeuge sind keine Methoden. So wie ein Schraubenzieher ein Werkzeug und keine Methode ist. Du findest ein bisschen Hilfe durch ein paar ausgewählte Channelings, und das gilt mit großer, großer Einschränkung. Der überwiegende Teil der Channelings ist völlig unbrauchbar und irreführend.

Die mit großem Abstand brauchbarste Hilfe findest du bei hier lebenden Menschen, die dort schon waren, wo du gerade bist und demnächst hingehst. Nur ein lebender Mensch, der die Erfahrung schon gemacht hat, die du gerade machst, hat das Mitgefühl und die Weisheit, dir brauchbare Dinge erzählen zu können. Ich sage das schon seit Jahren und habe jetzt erst wieder erfahren, wie wahr das ist. Nur die selbst erlebte Erfahrung aus erster Hand führt zu Weisheit, alles andere ist … naja. Spürst du es nicht? Bist du nicht der ganzen Channelings und Seminare schon müde und überdrüssig? Die (Erz-)Engel haben keine Ahnung vom Tuten und Blasen hier auf der Erde in der heutigen Zeit. Sie sind nicht da, schlimmer, sie waren nie da. Sie können dir ein paar nette Beruhigungspillen verpassen, die morgen ihre Wirkung verloren haben. Die so genannten aufgestiegenen Meister wissen um nichts mehr von Neuer Energie als du. Sie haben die Erde vor mehr oder weniger langer Zeit verlassen, sie waren nicht in der Neuen Energie. Sie kommen nach uns, wir sind die ersten, die da hinein gehen. Sie kommen wieder hierher, wenn wir den Weg bereitet haben. Und diese Meister sind nicht das, was du früher dachtest, dass Gott sei. Mit anderen Worten: Sie sind genauso wenig allwissend wie du und ich, sie kennen dich niemals besser als du selbst. Erstens können sie nicht  in dich hinein schauen, zweitens sehen sie dich durch den Schleier, wie du sie. Der Schleier ist beidseitig. Mittlerweile zwar ziemlich dünn, aber immer noch da. (Tobias hat das alles übrigens mehrmals betont.)
OK, und wenn es nun um Menschen geht, so fühlst du, wer dich geeignet unterstützen kann und wer nicht. Du fühlst, ob seine Worte und Taten dich freier und mächtiger fühlen lassen, oder ob sie dich bloß einlullen, oder ob sie dich gar entmächtigen, indem sie dir sagen, dass die Weisheit woanders zu finden sei als in dir.

In dieser Hinsicht hatte ich immer großes Selbstvertrauen. Ich vertraute und vertraue einfach darauf, dass ich alle Antworten hatte/habe. Und siehe da, ich wurde nie enttäuscht. Dennoch verspürte ich in letzter Zeit das Bedürfnis, auf jemand zu treffen, der dort schon war, wo ich gerade bin und wo ich demnächst hingehe. Der mir mit seiner gelebten Erfahrung sagen kann, was da vorgeht und wie es weiter geht. Der mich in dem bestätigt, was ich spüre und wahrnehme. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich schon dort war, wo die Menschen sind, die ich kenne. Dass ich sie inspirieren kann, umgekehrt aber kaum. In ganz wenigen Ausnahmen traf ich einen Menschen auf derselben Entwicklungsstufe, da floss Inspiration in beide Richtungen, aber dieser Mensch war mir nicht voraus. Die Shouds bringen mir seit geraumer Zeit Null. Im Gegenteil, seit ca. einem halben Jahr kommt mir oft vor, der von mir sehr geliebte und geschätzte Adamus spricht von alter Energie, wenn er von Energie spricht. Er kann es ja nicht besser wissen, er kennt Neue Energie nicht besser als ich. Und mir war klar, wem ich bei all dem vertraute: mir.

In den letzten Tagen wurde mir klar, dass sich einiges in meinem Leben verändern würde. Sofort fühlte es sich richtig, ja notwendig an, im Internet anders aufzutreten. Wieder einmal. Es ändert sich eben alles ständig. Gut, das heißt jetzt nicht, dass ich zwingender Weise eine neue (zusätzliche?) Website machen werde, aber ich dachte an diese Möglichkeit. Und ich dachte daran, wie ich sie nennen könnte. Nach einigem Hin und Her hatte ich einen – vorerst – passenden Namen. Sofort googelte ich, ob es diesen Namen bereits gibt. Gab es nicht, aber die Suche nach dieser Wortgruppe brachte ein paar andere Websites hervor, eine davon schien mir interessant. Und da war er! Der Mensch, der dort schon war, wo ich bin, der das alles selbst erfahren und durchlebt hat. Der Mensch, der ganz genau weiß, wovon er spricht. Es ist für mich die erste und einzige Website, die ich kenne und gesehen habe, die reine Neue Energie ist, darstellt, lehrt … auch wenn sie für meinen Geschmack nicht sehr hübsch aussieht. Und natürlich bestätigen die Erfahrungen dieses Mannes alles das, was ich in mir spürte in den letzten Wochen. Und natürlich spricht er eine ganz klare Sprache. Und natürlich ist er zu denselben Erkenntnissen gekommen. Und natürlich …

Dieser wunderbare Mann, der mir jetzt schon alleine durch sein Dasein und seine Website eine große Hilfe ist, heißt Allen Stacker und sitzt ausnahmsweise nicht in Amerika, sondern in Australien. Am anderen Ende der Welt. Und seine Website heißt Points of Power. Ein Segen, ein Geschenk!

Ich bin nun also wieder zurück aus meiner Pause. Es geht nicht so weiter wie zuvor, ich komme anders zurück. Wieder einmal weiser und reifer. Auf jeden Fall werde ich in nächster Zeit nicht so aktiv sein wie zuvor. Ich bin nicht durch mit meinem Aufstiegsprozess, ich weiß auch nicht, wie lange er dauern wird. Aber ich habe in den letzten Tagen etwas Wesentliches verändert: ich habe erkannt und ich vertraue jetzt. Ich bin noch immer sehr schwach, darüber hinaus sehr sensitiv und verletzlich. Das ist ebenfalls ein völlig natürlicher Bestandteil des Prozesses. Ich bin noch im Kokon und klopfe vorsichtig an dessen Wände. – Übrigens: Der weiter oben erwähnte Eisberg ist in wenigen Tagen dahin geschmolzen. So schnell und einfach kann es gehen in der Neuen Energie mit dem nötigen Vertrauen.

Ich werde in nächster Zeit sicher mehr zu diesem Thema schreiben. Mehr über den Prozess, über den Umgang mit ihm, über Schöpfung in der Neuen Energie, darüber, was man während des Prozesses tun kann und was man keinesfalls tun sollte, und und und.

Bis dahin sage ich dir ein herzliches Grüß Gott! Das du bitte anders verstehen mögest, als man das früher verstanden hat. ;-)

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