Blogeinträge vom November 2010

Lebwohl Bärbel

Wie ich’s auch drehe und wende, der Tod von Bärbel Mohr macht mich betroffen. Ich war kein spezieller Fan von ihr, auch kein Anhänger all ihrer Theorien, und schon gar kein Hilfesuchender bei ihr. Dennoch war sie irgendwie ein Teil meines Lebens, auch meines neuen Lebens.

Passt gut zu meiner Stimmung

Neben mir regnet es. Es ist Abend. Im Haus ist es warm, es ist beschaulich beleuchtet. Ich sitze mit meinem Notebook an meinem neuen, selbst gebauten Tisch direkt neben dem Fenster. Ich höre den Regen fast so deutlich, als ob ich draußen sitzen würde. Vor mir sitzt meine Katze auf dem Fauteuil, neben dem warmen Ofen. (Die Katze gehört mir natürlich nicht, aber sie ist trotzdem irgendwie mein Tier.) Es könnte kaum idyllischer und gemütlicher sein. Ich denke an mein Leben.

Das Spiel muss weitergehen

Baby, obwohl ich dieses einsame Leben wählte,
scheint es, als ob es mich jetzt erwürgte.
All die wilden Männer mit den großen Zigarren und den gigantischen Autos,
sie alle lachen mich jetzt aus.
Ich bin gebraucht worden … missbraucht …
Ich bin ein Narr gewesen … oh was für ein Narr!
Ich brach alle Regeln … Regeln … ja,
Aber ich werde das Spiel nicht weitergehen lassen.

Beitrag des Moments

Der Mensch kann sein Erwachen nicht erwirken und in keiner Weise steuern. Es liegt nicht in seiner Hand.